Geburtsbegleitung

Willkommen!

Gebären und geboren werden.

Aufgrund der politischen desaströsen Haftpflicht- und Autonomieverlustsituation für
uns ausserklinisch begleitenden Hebammen, habe ich mich entschlossen, ab 2016 vorerst aus der Rufbereitschaft herauszugehen, um mich für den Wegfall meines geliebten Berufes zu wappnen, der sich LEIDER weiter deutlich abzeichnet (s. Aktuelles). Ich bin gerade zusätzlich in der Ausbildung zur Heilpraktikerin und zur Krankenkassen anerkannten Qi-Gong Lehrerin, deren Prüfungen Ende 2017 hoffentlich erfolgreich absolviert werden. Bis dahin erforsche und lerne ich in Auslandsaufenthalten (Südostasien), einiges Weitere über Geburtshilfe dort, bevor wir 2018 hoffentlich meine tolle Praktikantin Jule dann mit ihrer Hebammenausbildung fertig ist und in die Praxis einsteigen wird und wenn uns diese Gesellschaft lässt, werden wir dann zusammen Eure Geburten begleiten. Also, weiterkämpfen und laut sein. Denn Frauen dürfen und müssen es sein: loud and proud. Für Euch und Eure Kinder!

Die Geburt ist für alle Beteiligten, egal ob es sich um erste Kind oder das vierte Kind handelt, ein einzigartiges Ereignis. Aufregung, Neugierde und nicht mehr abwarten können, sind kurz vor Geburt zu spüren. Zwischendurch können Unsicherheiten und Ängste aufkommen. Diese Gefühle sind verständlich. Doch wollen wir versuchen, unser Vertrauen in den eigenen Körper und in die Kraft unseres Kindes, zu finden und zu stärken. Es ist wunderbar zu fühlen und darauf zu vertrauen, dass für uns Frauen ganz natürlich ist, Kinder aus eigener Kraft gebären zu können.

“Hausgeburten, immer mehr im Kommen!”
Immer mehr Familien, die sich eine Geburt für ihr Kind an dem Ort wünschen, wo sie leben, sich lieben und vielleicht sogar arbeiten, entscheiden sich, nachdem Sie in die gesunde Schwangerschaft “hineingewachsen” sind, für die geplante Hausgeburt. Auch wenn wir noch weit von der hohen Quote an Hausgeburten unserer niederländischen Nachbarn entfernt sind, gibt es immer mehr Menschen, die die Vorteile an der Geburt zuhause erkennen und umsetzen möchten.  Ich habe viel von meinen Hebammenlehrerinnen und einigen Kolleginnen in Deutschland wie auch den Niederlanden lernen dürfen und bin Ihnen immer wieder sehr dankbar dafür, wenn Ihre Anregungen, Erfahrungen und Inspirationen bei unseren Geburten Früchte tragen.

“Beleggeburt, was bedeutet das das?”
Bei der Hausgeburt, wie der Beleggeburt, bleibt die individuelle Betreuung, bis Sie entweder ein paar Stunden nach Geburt ambulant nach Hause gehen oder ich Sie auf die Wöchnerinnenstation verlege, durch mich bestehen. Sie erleben keinen Schichtwechsel oder fremde Menschen. Zum Zeitpunkt der Geburt kennen wir uns bereits einige Monate. Wir haben einiges im Team, auch mit Ihrem Partner erarbeitet und ich kann Sie gut einschätzen, begleiten und motivieren. Die vertrauensvolle Atmosphäre hilft Ihnen, sich zu öffnen und loszulassen. Wohlgefühl ist das Wichtigste, was wir zum Einlassen und Loslassen benötigen und zeigt damit die Wichtigkeit der Wahl des Geburtsortes, der Personen, die Sie begleiten oder denen Sie dort begegnen.

In Deutschland werden die meisten Kinder im Krankenhaus geboren. Daher sollte es sehr wichtig für uns Hebammen sein, unsere Ausbildung schon an Orten machen zu können, wo die Humanisierung in der Geburtshilfe immer noch einen hohen Stellenwert hat. Ich habe  bereits meine Ausbildung am familienorientierten und immer noch sehr aussergewöhnlichen Vinzenz-Pallotti Hospital in Bensberg absolvieren können und bin heute dort als Beleghebamme aus Überzeugung tätig. Jeden Montag findet ein Informationsabend von 18.00-20.00 Uhr statt. Schnell werden Sie wichtige Unterschiede zu anderen Krankenhäusern erkennen, um auch im Krankenhaus, möglichst interventionsarm und familienorientiert, in Ruhe, im Wasser,  zu Lande , bei Beckenendlagen, bei  Zwillingen, sowie auch im Mutterleib verstorbene Kinder, geboren werden dürfen.

Diese Leistung der Geburt wird von der Krankenkasse übernommen.

 

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